Gebäude, die einen wesentlichen Teil ihres Stroms vor Ort erzeugen, sind weniger anfällig für Preisschwankungen und Versorgungsrisiken. Gleichzeitig bleiben Netzkosten eine strukturelle Herausforderung. Die Bundesnetzagentur berichtet für 2025 gewerbliche Netzentgelte von 8,49 ct/kWh, während der BDEW schätzt, dass die Investitionen in Verteilnetze bis 2033 etwa 110 Milliarden € und bis 2045 rund 207 Milliarden € erreichen werden. Die Reduzierung des Strombezugs ist daher nicht nur eine Energiestrategie, sondern auch ein Schutz vor langfristigen, infrastrukturbedingten Kostensteigerungen.
Für Eigentümer und Betreiber bedeutet dies mehr Kontrolle, besser planbare Betriebskosten, eine optimierte Energiebudgetierung, geringere Exposition gegenüber Preisspitzen sowie eine stärkere Positionierung der Immobilie als nicht nur effizient, sondern auch betrieblich sicher.